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Bürozeiten

Dienstag: 9 Uhr - 12.30 Uhr

Donnerstag: 14 Uhr - 17.30 Uhr

Sommerpause:

Vom 01.08.2017 bis zum 25.08.2017 bleibt das Büro geschlossen.

Rettung aus der Dose

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Artikel Rüsselsheimer Echo SOS-Dose

 

Die SOS-Dose erhalten Sie im Kleeblatt Büro gegen eine kleine Spende während der Bürozeiten.

Ordnung ist das halbe Leben

Einfache Regeln zum barrierefreien Wohnen

Frau P. ist auf der Kellertreppe ausgerutscht. Im Fallen suchte sie Halt, aber statt des Handlaufs erwischte sie nur den Stiel des Schrubbers, der mit Eimer und Lappen in der Ecke des Kellerabgangs abgestellt war. Mit den Putzgeräten riss sie auch gleich noch den Arbeitskittel und die Einkaufstasche vom Haken an der Wand und landete mit einem gebrochenen Bein und vielen blauen Flecken in der Tiefe. Seit diesem Unfall ist Frau P. besonders sensibel, wenn es um Stolperfallen und Hindernisse in der Wohnung geht: Zum Beispiel die hochstehende Teppichkante oder der Läufer, der auf dem glatten Boden wegrutscht, aber auch die Telefonschnur und das Verlängerungskabel, die quer durchs Wohnzimmer verlegt sind. Die Gefahrenquellen lassen sich leicht beseitigen, und natürlich stehen jetzt auch Schrubber und Eimer immer in der Besenkammer. Von WABe, der Wohnungsanpassungsberatung des Kreises Groß-Gerau bekommt sie weitere Tipps: Bewegungsflächen sollten mindestens 90 cm breit sein und Durchgänge zwischen Tür und Fenster frei gehalten werden. Im Bad erhöhen Griffe und eine rutschhemmende Matte in der Wanne die Sicherheit. Und auch der Bereich vor der Haustür darf nicht vergessen werden. Hier empfiehlt die Beraterin zum Beispiel den sehr holprigen Gehweg zu erneuern und die Fußmatte in den Bodenbelag einzulassen.

Die Fachleute von WABe beraten auch Sie kostenlos und firmenneutral: telefonisch donnerstags, 17:00 bis 18:00 Uhr unter Tel.: 0172 6124446 oder bei einem Besuch in Ihrer Wohnung (Terminvereinbarung: Tel.: 06158 - 749952).

Neue Technik für selbstständiges
 Wohnen im Alter

SMART HOME, Ambient Assisted Living, Telecare - unter den englischen Fachbegriffen können sich nur wenige Senioren etwas vorstellen. Gemeint sind Produkte und Systeme, die ein Leben mit gesundheitlichen Einschränkungen in der häuslichen Umgebung auch dann ermöglichen, wenn Hilfe oder Pflege durch Familien, Nachbarn oder ambulante Dienste nicht oder nicht immer zur Verfügung steht.

Dazu gehören auch Produkte, die schon viele kennen: Zum Beispiel das sogenannte Seniorentelefon, der Rauchmelder oder der elektrische Rolladenheber. Andere praktische Alltagshilfen sind noch weniger verbreitet: Automatische Abschaltfunktionen für elektrische Geräte wie Bügeleisen oder Herd, Leuchten, die über Bewegungsmelder gesteuert werden oder optische Klingelsignale für Menschen, die schlecht hören.

Vernetzte elektronische Assistenzsysteme werden in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Das Spektrum reicht hier vom klassischen Hausnotruf bis zum Pflegeroboter.

Bei allen Fortschritten, die die Technik bieten kann, sind sich die Fachleute in einem Punkt einig: Sie kann den direkten menschlichen Kontakt nur ergänzen, niemals ganz ersetzen.

Deshalb bietet die Wohnungsanpassungsberatung im Kreis Groß-Gerau auch zu Fragen des Technikeinsatzes persönliche Beratung an. Die Fachleute von WABe beraten Sie kostenlos und firmenneutral: telefonisch donnerstags, 17:00 bis 18:00 Uhr unter Tel.: 0172 6124446 oder bei einem Besuch in Ihrer Wohnung (Terminvereinbarung: Tel.: 06158 - 749952).

Förderung für Wohnungsanpassung durch neues Pflegesetz

Am 1. Januar 2017 wird das Pflegestärkungsgesetz II wirksam. Die Umstellung von drei Pflegestufen auf dann fünf Pflegegrade soll den individuellen Hilfe- und Pflegebedarf besser erfassen und berücksichtigt dabei stärker als bisher psychische Einschränkungen wie z.B. Demenz.

Auch für Menschen, die noch keinen erheblichen Unterstützungsbedarf haben, wachsen die Chancen Leistungen aus der Pflegekasse zu erhalten.

Fachleute rechnen mit bis zu 500.000 Neueinstufungen in den Pflegegrad 1.

Gerade diese Zielgruppe wohnt meistens im häuslichen Umfeld und möchte dort auch so lange und so selbstständig wie möglich bleiben.

Weil eine barrierefreie oder barrierearme Wohnung dafür die nötigen Voraussetzungen bietet, bezuschusst die Pflegekasse Maßnahmen zur Wohnungsanpassung mit bis zu 4.000 € - zum Beispiel für die Verbreiterung einer Zimmertür, den Einbau eines Treppenlifts oder den Umbau des Bades.

Welche Lösung im Einzelfall möglich und angemessen ist, dafür bietet WABe, die Wohnungsanpassungsberatung im Kreis Groß-Gerau, Hausbesitzern und Mietern kostenlos und firmenneutral fachliche Beratung an:

telefonisch donnerstags, 17:00 bis 18:00 Uhr unter Tel.: 0172 6124446 oder bei einem Vor-Ort-Besuch (Terminvereinbarung: Tel.: 06151 - 1014859).

Barrierefrei Wohnen

Anlaufstellen vermitteln Beratung

Mit Vergesslichkeit hat es vor einigen Jahren angefangen. Inzwischen ist Herr M. durch seine Demenzerkrankung meist nicht mehr in der Lage sich zu orientieren und muss rund um die Uhr betreut werden. Die Familie hat beschlossen, so lange es irgendwie geht, eine Heimunterbringung zu vermeiden. Der Krankheitsverlauf stellt sie aber immer wieder vor neue Probleme, die ohne professionelle Unterstützung nicht zu bewältigen sind. Die Sozialarbeiterin der örtlichen Beratungs- und Koordinationsstelle ist deshalb zu einer wichtigen Ansprechpartnerin geworden. Sie hilft beim Ausfüllen von Anträgen, weiß Adressen von Selbsthilfegruppen und organisiert ambulante Hilfen. Bei einem Hausbesuch fiel ihr kürzlich auf, dass Veränderungen in der Wohnung notwendig sind, damit Herr M. auch bei wachsenden körperlichen Einschränkungen zu Hause gepflegt werden kann. Sie weist die Angehörigen auf das kostenlose Angebot von WABe, der Wohnungsanpassungsberatung des Kreises Groß-Gerau hin und vermittelt einen Vor-Ort-Termin. Eine Innenarchitektin und eine Ergotherapeutin ermitteln bei einem Rundgang durch das Haus systematisch die Schwachstellen und machen Lösungsvorschläge. Wie können Türen, Fenster und Treppen gesichert werden? Welche Umbauten im Bad sind notwendig? Soll das Schlafzimmer ins Erdgeschoss verlegt werden? Mit welchen Hilfsmitteln lässt sich die alltägliche Pflege erleichtern? Gibt es Finanzierungshilfen für die Anpassungsmaßnahmen?

Auch ohne die Vermittlung der Beratungs- und Koordinationsstellen kann man die Beratung von WABe in Anspruch nehmen: telefonisch donnerstags, 17:00 bis 18:00 Uhr unter Tel.: 0172 6124446 oder bei einem Besuch in der Wohnung (Terminvereinbarung: Tel.: 06158 - 749952).

Sicherer ist sicher

Wohnberatung hilft Unfälle zu vermeiden

Frau K. spürte in den ersten Herbsttagen wieder einmal ihr Rheuma. Ein Wannenbad brachte Linderung. Aber beim Aussteigen rutschte sie aus und konnte nicht mehr aufstehen.

Ihr Mann hörte ihre Hilferufe erst, als er zwei Stunden später nach Hause kam. Zu allem Unglück hatte sie auch noch die Badezimmertür von innen abgeschlossen, so dass er ein Brecheisen einsetzen musste, um sie aus der misslichen Lage zu befreien. Der Arzt stellte schließlich einen gebrochenen Arm und eine Prellung am Knie fest.

Damit ein solcher Unfall nicht wieder passiert, empfahl er dem Ehepaar eine Beratung von WABe, der Wohnungsanpassungs-beratung im Kreis Groß-Gerau.

Bei einem Hausbesuch machte die Beraterin auf Risiken aufmerksam und bot leicht umsetzbare Lösungen an - nicht nur für das Bad.

Jetzt hat die Badezimmertür ein Schloss, das sich im Notfall von außen öffnen lässt, und die Badewanne ist mit einem Rutschstopp ausgestattet. In der Küche ist der wackelige Tritthocker durch eine stabile Stehleiter ersetzt worden, und der neue Handlauf an der Kellertreppe bietet besseren Halt.

Die Fachleute von WABe beraten auch Sie kostenlos und firmenneutral: telefonisch donnerstags, 17:00 bis 18:00 Uhr unter Tel.: 0172 6124446 oder bei einem Besuch in Ihrer Wohnung (Terminvereinbarung: Tel.: 06158 - 749952).

Barrierefrei Wohnen

Problemzone Bad

Nach einem Autounfall liegt Frau L. mit einem komplizierten Beinbruch im Krankenhaus. Die Ärzte meinen, dass die 45-Jährige auch nach der Rehabilitation noch lange auf Rollstuhl und Krücken angewiesen sein wird. Ein "Pflegefall" will sie deshalb aber nicht werden, sondern überlegt gemeinsam mit ihrem Mann, welche Veränderungen in der Wohnung vorgenommen werden müssen, damit sie möglichst ohne Hilfe den Alltag und ihre Aufgaben als Hausfrau und Mutter bewältigen kann. Als das größte Problem erweist sich dabei das Bad. Der Rollstuhl passt nicht durch die schmale Tür, die Toilette ist zu niedrig, das Waschbecken zu hoch und die Duschkabine zu eng. Frau L. zeigt ihrem Mann den barrierefreien Sanitärbereich mit bodengleicher Dusche im Krankenhaus und fragt: "Ob so etwas auch in unserem Bad eingebaut werden kann?" Herr L. wendet sich mit dem Problem an WABe, die Wohnungsanpassungsberatung des Kreises Groß-Gerau. Bei einem Hausbesuch können alle wichtigen technischen und finanziellen Fragen geklärt werden, und er erhält Hinweise zum weiteren Vorgehen. Wenn alles nach Plan verläuft, sind die notwendigen Umbauten abgeschlossen, wenn Frau L. aus der Reha nach Hause entlassen wird.

Die Fachleute von WABe beraten auch Sie kostenlos und firmenneutral: telefonisch donnerstags, 17:00 bis 18:00 Uhr unter Tel.: 0172 6124446 oder bei einem Besuch in Ihrer Wohnung (Terminvereinbarung: Tel.: 06158 - 749952).

Sicherer Halt - auch auf Reisen

Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Das gilt auch für die 68-jährige Frau S. Wie schon seit vielen Jahren möchte sie mit ihrem Mann zwei Wochen in der kleinen Pension im Schwarzwald verbringen. Die Spaziergänge werden aber diesmal kürzer ausfallen, weil sie nach einer Knieoperation noch nicht wieder ganz fit ist.

Auch über die Wohnsituation macht sie sich Gedanken. Im 'Haus Sonne' gibt es zwar nur wenige Treppen. Aber die Griffe, die zu Hause neben der Toilette und in der Dusche angebracht wurden, fehlen dort.

Bei den Fachleuten von WABe, der Wohnungsanpassungsberatung im Landkreis Groß-Gerau, die schon bei der Umgestaltung des Hauses wertvolle Tipps gegeben hat, findet das Ehepaar S. auch diesmal Rat.

Mobile Haltegriffe können auch ohne Bohren und Schrauben sicher befestigt werden, wenn der Untergrund glatt und die Wand tragfähig ist. Bis zu 100 kg halten die zwei Saugnäpfe, die einfach durch Umlegen eines Hebels zu montieren sind. Das entstandene Vakuum hält den Griff dann in der gewünschten Position.

"So ein Griff kommt ins Reisegepäck" beschließt Frau S. und freut sich jetzt noch ein bisschen mehr auf den Urlaub.

Die Fachleute von WABe beraten Sie - auch in der Urlaubszeit - kostenlos und firmenneutral: telefonisch donnerstags, 17:00 bis 18:00 Uhr unter Tel.: 0172 6124446 oder bei einem Besuch in Ihrer Wohnung (Terminvereinbarung: Tel.: 06151 - 1014859).

Sommer ohne Hindernisse

mit barrierefreiem Zugang zu Terrasse und Garten

Herr C. ist Gartenfreund und hat die Beete und Wege um sein Haus herum zu einem kleinen Paradies gemacht. Nach seinem Schlaganfall und dem langen Klinikaufenthalt würde es ihm gut tun, wenn er jetzt möglichst oft auf der Terrasse sitzen oder mit seinem Gehwagen etwas im Garten herum spazieren könnte. Aber über die Schwelle an der Terrassentür kommt er nicht ohne Hilfe. Er fühlt sich deshalb in der Wohnung oft wie ein Gefangener und sucht nach Lösungen für das Problem. Muss eine neue Tür installiert werden oder genügt ein Keil zur Überwindung des Höhenunterschieds? Welche Materialien eignen sich?

Antworten auf diese Fragen holt sich Herr C. bei WABe, der Wohnungsanpassungsberatung im Landkreis Groß-Gerau. Dort beraten Fachleute nicht nur ältere Menschen oder Behinderte, wie sie die Wohnung ihren Bedürfnissen entsprechend umgestalten können. Auch Bauherren können erfahren, wie sie von vorn herein "barrierefrei" bauen können.

Das Beratungstelefon ist jeweils donnerstags zwischen 17 Uhr und 18 Uhr unter 0172 6124446 zu erreichen. Termine für eine Vor-Ort-Beratung können unter 06158/749952 vereinbart werden.

WABe

ein Beratungsangebot, das alle angeht

Barrierefreies Wohnen heißt das Thema, mit dem sich das Projekt
WABe - Wohnungsanpassungsberatung des Kreises Groß-Gerau
an die Bürgerinnen und Bürger wendet. Wenn das Beratungsteam - eine Innenarchitektin und eine Ergotherapeutin - zu einer Einzelberatung vor Ort gerufen wird, sind individuelle Lösungen gefragt: Der Handlauf am Eingang, der Treppenlift zum ersten Stock, eine Türverbreiterung oder die bodengleiche Dusche im Bad. Manchmal geht es auch darum, pflegende Angehörige durch den Einsatz eines Hilfsmittels zu entlasten. Und fast in jeder Beratung geht es auch um Förderprogramme und Finanzierungshilfen.
Neben der direkten Hilfe im Einzelfall, hat WABe aber auch die Aufgabe, in der Öffentlichkeit für das Barrierefreie Bauen und Wohnen zu werben. Vorträge in Kirchengemeinden und Seniorentreffs, sind dabei genauso wichtig wie die regelmäßigen Pressetipps. "Wir würden auch gerne noch mehr jüngere Menschen für das Thema sensibilisieren. Ich könnte mir auch eine Zusammenarbeit mit Schulen vorstellen." so Helene Rettenbach, eine der Beraterinnen. Auf Kooperation setzt WABe auch in der Vernetzung mit den Beratungs- und Koordinierungsstellen des Kreises und in der "Qualitätskette Barrierefrei", in der der Erfahrungs- und Informationsaustausch mit Planern, Handwerkern und Anbietern gepflegt wird.

Das Beratungstelefon ist jeweils donnerstags zwischen 17 Uhr und 18 Uhr unter 0172 6124446 zu erreichen. Termine für eine Vor-Ort-Beratung können unter 06158/749952 vereinbart werden. Anfragen wegen Vorträgen sind an die Koordinationsstelle im Landratsamt unter 06152-989815 zu richten.

Sicherheit für den Notfall

Hausnotrufsysteme unterstützen selbstständiges Leben im Alter

Familie O. möchte mit den Kindern in Urlaub fahren. Aber das ist nicht so einfach. Herrn O.'s Mutter ist nämlich im Frühjahr gestorben, und seitdem besuchen sie den Opa - wie ihn alle nennen - täglich in seinem Haus einige Straßen weiter. Der 79-Jährige, kommt inzwischen ganz gut mit dem Haushalt zurecht. Auch gesundheitlich hat er trotz der fünf Jahre zurückliegenden Unterschenkelamputation keine akuten Beschwerden. Aber man weiß ja nie! Gerade stand wieder in der Zeitung, dass eine alte Dame, die in ihrer Wohnung gestürzt war, erst nach Tagen gefunden wurde. Zwei Vorschläge des Familienrates zur Lösung des Problems hat O Senior schon abgelehnt: Mit auf die Reise zu gehen ist ihm zu anstrengend, und auch der Aufenthalt in einer Kurzzeitpflege kommt für ihn nicht in Frage. Als die Beraterin von WABe - der Wohnungsanpassungsberatung im Kreis Groß-Gerau - im Haus ist um die Möglichkeiten einer barrierefreien Umgestaltung zu prüfen, spricht Herr O. das Problem an und bekommt einen wertvollen Hinweis: Mit einem Hausnotruf kann man über die Telefonleitung eine Verbindung zu einem zentralen Dienst herstellen. Ein sogenannter Funkfinger, der um den Hals oder wie eine Armbanduhr getragen wird, gestattet es sogar, von jedem Ort in der Wohnung die Zentrale alarmieren. Sollte also etwas passieren, wäre verlässlich und schnell für Hilfe gesorgt. Familie O. wird sich jetzt bei der Beratungs- und Koordinierungsstelle nach Anbietern von Hausnotrufsystemen in der Gemeinde erkundigen um Leistungen und Preise zu vergleichen. Eins steht jedenfalls schon fest: Der Hausnotruf wird auch nach dem Urlaub für mehr Sicherheit sorgen und damit zu einem weiterhin guten Verhältnis der Generationen beitragen.

Die Fachleute beraten auch Sie kostenlos und firmenneutral: telefonisch donnerstags, 17:00 bis 18:00 Uhr unter 0172 6124446 oder bei einem Besuch in Ihrer Wohnung (Terminvereinbarung: 06158-74 99 52).

Großes Haus - kleiner Haushalt

Wohnverhältnisse und Wohnbedürfnisse älterer Menschen passen oft nicht zusammen / Pressebeitrag von der WABe Groß Gerau

In dem großen Einfamilienhaus, in dem Frau R. nun alleine lebt, wohnte früher die sechsköpfige Familie. Nun sind die Kinder längst aus dem Haus und auch der Mann der 71-Jährigen ist vor einigen Jahren gestorben. Obwohl Frau R. körperlich fit und in verschiedenen Ehrenämtern aktiv ist, werden die vielen Zimmer, die sauber gehalten und der große Garten, der gepflegt werden muss, immer mehr zur Belastung. Mit Freundinnen, denen es ähnlich geht, hat sie schon überlegt, ob sie das ganze Anwesen verkaufen und in die neue Wohnanlage umziehen soll, die ein Unternehmen gerade unter dem Motto "Betreutes Wohnen" am Ortsrand errichtet. Lieber wäre es ihr allerdings, wenn in ihrem Haus eine kleine Wohnung behalten und den Rest vermieten könnte. Welche Aufteilung möglich ist und welche Umbauten dafür nötig sind, erklärt die Beraterin von WABe, der Wohnungsanpassungsberatung im Landkreis Groß-Gerau, nach einem Rundgang durch das Haus: Im Erdgeschoss kann der kleine Raum am Eingang in ein barrierefreies Bad umgestaltet werden. Dann sind alle notwendigen Funktionsbereiche auf einer Ebene, zur Not auch im Rollstuhl zu erreichen. Mit einem eigenen Zugang über eine Außentreppe und dem Einbau einer Küche in einem ehemaligen Kinderzimmer wird das Obergeschoss zu einer attraktiven Mietwohnung. Damit Frau R. nicht durch die Schallübertragung in der Decke gestört wird, empfiehlt die Fachfrau eine Verbesserung des Bodenaufbaus. Als es schließlich um die Finanzierung der Maßnahmen geht, bieten die Kinder ihre Unterstützung an, nicht zuletzt deshalb, weil das Haus, das sie einmal erben werden, dadurch eine Wertsteigerung erfährt.

Die Fachleute von WABe beraten auch Sie kostenlos und firmenneutral: telefonisch donnerstags, 17:00 bis 18:00 Uhr unter Tel.: 0172 6124446 oder bei einem Besuch in Ihrer Wohnung (Terminvereinbarung: Tel.: 06158 - 749952).

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